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Aus dem Ortsbeirat Dresden-Prohlis:
Sitzung vom 11.06.2018

Maik Müller

Wie sicher ist unser Wohngebiet? Diese Frage stellte ich unter anderem im Rahmen der gestrigen Sitzung des Prohliser Ortsbeirates. Auch diesmal nicht das einzige interessante Thema!* english below

– Sozial geht nur national!

Wir leben heute in einer Zeit, in der beinahe Alles zu jeder Zeit verfügbar ist. Auch der Mensch, der vom alles beherrschenden Raubtierkapitalismus lediglich als Humankapital betrachtet wird, soll, geht es nach dem Willen vor allem der großen Konzerne, rund um die Uhr verfügbar sein. In der Praxis kann man dies beispielsweise bei den großen Handelsketten und Lebensmitteldiscountern vor Ort beobachten, wo eine möglichst kleine Anzahl an Mitarbeitern ein Maximum an Arbeiten zu erledigen hat, angefangen vom Lager, über das Auffüllen der Regale, Auspreisen, Brot und Brötchen aufbacken bis hin zum eigentlichen Bedienen und Abkassieren der Kunden. Über die dort zum Teil vorherrschenden Arbeitsbedingungen (Überwachung, keine dem Arbeitsumfang entsprechende Bezahlung, keine geregelten Pausenzeiten, usw.) wurde in den Medien bereits oft berichtet. Dieses menschen- und familienfeindliche Wirtschaftssystem mit seinen Ausbeutungsmechanismen ist für mich als Nationalist mit sozialer Verantwortung klar abzulehnen! Gemäß unserer Maxime „SOZIAL GEHT NUR NATIONAL!“, stimmte ich deshalb – ganz im Gegensatz zu den Vertretern der LINKEN – gegen den Antrag des Prohliser Heimatvereines e.V. zu den Sonntagsöffnungszeiten im Rahmen des jährlichen Prohliser Herbstfestes für das Jahr 2019.

– Stadtentwicklung

Weitere Themschwerpunkte der Tagesordnung waren unter anderem die Entwicklung des Standortes der geplanten Neuen Waldorfschule an der Erich-Kästner-Straße in Niedersedlitz, sowie die Vorplanung neuer Verkehrsanlagen im Bereich der Liebstädter- und Tiergartenstraße im Zuge des Ausbaus des Wissenschaftsstandortes Dresden-Ost. Vorgestellt wurden weiterhin das Wohnungsnotfallhilfekonzept 2018, die Fortschreibung des Intergrierten Stadtentwicklungskonzeptes „Zukunft Dresden 2025+“ und ein Vorhaben zur naturnahen Umgestaltung des Lockwitzer Mühlgrabens durch das Umweltamt.

– Mangelhafte Interventionszeiten

Im Rahmen der sich anschließenden Fragerunde aller teilnehmenden Ortsbeiräte wies ich dann auf die aus meiner Sicht mangelhafte Interventionszeit der Polizei hin und warf in diesem Zusammenhang die berechtigte Frage nach der Sicherheit im Prohliser Wohngebiet auf. Die so genannte Interventionszeit, die Zeit zwischen abgesetztem Notruf und dem Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort, steht in Sachsen schon seit längerer Zeit und von verschiedenen Seiten in der Kritik. Hintergrund meiner Ausführungen waren vor allem die täglichen nächtlichen Ruhestörungen durch vornehmlich ausländische Personengruppen im Bereich der Sraßenbahntrasse an der Prohliser Allee, welche vor allem die werktätige Bevölkerung regelmäßig keinen Schlaf finden lassen. So kam es in der Nacht des 8.6.2018 erneut zu einer lautstarken Auseinandersetzung zwischen Asylbewerbern und Einheimischen. Die zu Hilfe gerufene Polizei benötigte auch in vorliegendem Fall eine gefühlte „Ewigkeit“, bis ein Streifenwagen zur Kontrolle der Lage am Ort des Geschehens eintraf. Diese Tasache stellt sich umso dramatischer dar, da das vorhandene Konfliktpotential aufgrund der zunehmenden dezentralen Unterbringung so genannter Flüchtlinge im sozialen Brennpunkt Prohlis ohnehin bereits kein Geringes ist. Die Zahl der im Ortsamtsbereich Prohlis dezentral untergebrachten Flüchtlinge wird von der Stadt Dresden derzeit mit 847. Nur glücklichen Umständen ist es zu verdanken, dass es zumindest in dieser Nacht keine Verletzten, oder gar Schlimmeres, zu beklagen gab. Die Personen waren beim Eintreffen der Beamten bereits verschwunden. Das betreffende Revier in der Niedersedlitzer Straße ist gerade einmal gute 800 Meter vom Ereignisort entfernt!

Zu guter Letzt verwies ich auch auf die gefährliche Parksituation an der Ausfahrt des Kreisverkehrs Elsterwerdaer Straße, sowie im Kreuzungsbereich der Elsterwerdaer- und Finsterwalder Straße. Mindestens entsprechende Fahrbahnmarkierungen zum Einhalten der Mindestabstände für parkende PkW sind im Sinne der Unfallvermeidung anzustreben. Dies insbesondere mit Blick auf die Neueröffnung des Jugendhauses „Pixel“ an der Finsterwalder Straße.

Maik Müller
NPD-Ortsbeirat Dresden-Prohlis
JN-Landesvorsitzender Sachsen

From the Local Council.
Meeting on 11.06.2018

How safe is our residential area? Among other things, I posed this question in the context of yesterday’s meeting of the Local Council Dresden-Prohlis. Again, not the only interesting topic!

– Social justice is only possible through national politics!

We live today in a time when almost everything is available at all times. Even the human being, who is considered by the all-dominant predator capitalism only as human capital, should be available around the clock, according to the will of the large corporations. In practice, this can be observed, for example, at the large retail chains and food discounters on the ground, where the smallest possible number of employees have to do a maximum of work, ranging from stocking, filling the shelves, pricing, baking bread and the service of customers. The working conditions prevailing there (monitoring, no pay corresponding to the scope of work, no regular breaks, etc.) have already been reported frequently in the media. This people and family hostile economic system with its exploitation mechanisms is clearly to be rejected as a nationalist with social responsibility! In line with our maxim „SOCIAL ONLY NATIONAL!“, I voted – contrary to the representatives of the extreme leftist party DIE LINKE – against the proposal for the Sunday opening hours as part of the annual Autumn Festival for the year 2019.

– Urban development

Other topics on the agenda included the development of the location of the planned New Waldorf School at the Erich-Kästner-Straße in Dresden-Niedersedlitz, as well as the preliminary planning of new traffic facilities in the area of the Liebstädterstraße and Tiergartenstraße as part of the expansion of the science location Dresden-East. The Housing Emergency Assistance Concept 2018, the update of the Integrated Urban Development Concept „Future Dresden 2025+“ and a project for the close-to-nature transformation of the Lockwitz millrace by the Environmental Office were also presented.

– Poor intervention times

As part of the subsequent question and answer session of all participating local advisory boards, I then pointed out the in my view, insufficient intervention time of the police and raised in this context, the legitimate question about the safety in our residential area. The so-called intervention time, the time between remote emergency call and the arrival of the emergency services on site, has been in Saxony for some time and from various sides in the criticism. Background of my remarks were mainly the daily nocturnal disturbances by mainly foreign groups in the area of the tram line on the Prohliser Allee, because of which especially the working population regularly can not find sleep. Thus, on the night of 8.6.2018, there was again a loud clash between asylum seekers and locals. In the present case, the police, called for help, also needed an „eternity“ until a patrol car arrived to check the situation on the scene. This fact is all the more dramatic because the existing potential for conflict due to the increasing decentralized accommodation of so-called refugees in the social hotspot Prohlis is already no small matter. The number of decentralized refugees in Prohlis is currently reported by the city of Dresden at 847. Thanks to fortunate circumstances, there were no injuries, or worse, at least that night. The persons had already disappeared when the emergency services arrived. The police station in Niedersedlitzer Straße is just over 800 meters away from the event site!

Finally, I referred to the dangerous parking situation at the exit of the roundabout Elsterwerdaer Straße, as well as in the intersection of the Elsterwerdaer and Finsterwalder Straße. At least appropriate road markings to comply with the minimum distances for parked cars are to be aimed at in the sense of accident prevention. Especially with regard to the reopening of the youth house „Pixel“ at Finsterwalder Straße.

Maik Müller
NPD-member of Local Council Dresden-Prohlis
JN-Chairman of Saxony

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