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Wie weiter mit dem O.D.C. in Dresden-Reick?

Maik Müller

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Die Freude war groß, als am 29. März 2001 das Otto-Dix-Center (O.D.C.) an der Reicker Straße eröffnet wurde. Doch bereits zum 10jährigen Jubiläum 2011 verließen mit der Drogeriekette Rossmann, dem Elektrofachmarkt Saturn und dem Schuhmarkt Klauser die ersten großen Einzelhändler den Standort.

* english below

Mittlerweile begrüßt das O.D.C. seine letzten verbliebenen Gäste traurig mit grauen Fassaden und verwaisten Einkaufspassagen. Ganze fünf Ladengeschäfte, das größte ist die Filiale der Einzelhandelskette Kaufland, sind auf den nach Eigenangaben etwa 25.000 qm Einkaufsfläche verblieben. Abseits hässlicher Investruinen ist die Situation für den Stadtteil Dresden-Reick, mit einem hohen Anteil von Empfängern sozialer Leistungen und arbeitslosen Menschen, besonders unschön. Für mich Grund genug, bei der letzten Sitzung des Stadtbezirksbeirates einmal genauer nachzufragen.

So befindet sich das als überdimensioniert geltende Einkaufszentrum seit dem vergangenen Jahr im Besitz neuer Eigentümer. Dieser prüft gegenwärtig verschiedene Varianten, von der Sanierung bis zum Rück- oder kompletten Umbau der nicht barrierefreien Immobilie. Laut Information des Stadtbezirksamtsleiters laufen derzeit bereits entsprechende Absprachen mit Planern und Fachämtern.

Ob sich die Situation mit einem Umbau jedoch tatsächlich zum Positiven verändert, bleibt abzuwarten. Auch eine mögliche bessere Frequentierung des Otto-Dix-Centers im Zuge des entstehenden Wissenschaftsstandortes Ost, im Bereich Reick – Strehlen – Gruna, ist bisher rein spekulativ. Das Beispiel des O.D.C. zeigt zudem deutlich die Grenzen eines ausschließlich auf Wachstum fixierten Systems auf, in welchem der Mensch als reines Humankapital betrachtet wird. Eine raumorientierte, auf die Bedürfnisse der Menschen zugeschnittene Volkswirtschaft könnte ein wirksames Gegenkonzept zu solchen Entwicklungen sein.

Wenngleich eine schnelle Lösung noch in weiter Ferne zu liegen scheint, so wünsche ich mir doch eine zumindest mittelfristige, sinnvolle Entscheidung die geeignet ist, ganz im Sinne der Anwohner in Dresden-Reick zu einer positiven Veränderung des Standortes beizutragen.

Maik Müller
NPD-Stadtbezirksbeirat Dresden-Prohlis
JN-Landesvorsitzender Sachsen

What´s next with the O.D.C. in Dresden-Reick?

The joy was great when the Otto-Dix-Center (O.D.C.) on Reicker Straße was opened on March 29, 2001. But already on the 10th anniversary in 2011 with the drugstore Rossmann, the electronics store Saturn and the shoe market Klauser the first major retailers left the location.

Meanwhile, the O.D.C. greats its last remaining guests sad with gray facades and orphaned shopping arcades. Whole five stores, the largest is the branch of the retail chain Kaufland, have remained on the self-reported about 25,000 square meters of shopping. Away from ugly investment ruins, the situation for the district of Dresden-Reick, with a high proportion of recipients of social benefits and unemployed people, is particularly unpleasant. That’s reason enough for me to ask more closely at the last session of the City District Council.

Since last year, the oversized shopping center is owned by new owners. These are currently evaluating different variants from the renovation to re-construction or complete modification of the non-accessible property. According to information of the City Cistrict Manager, appropriate arrangements with planners and specialized offices are already underway.

Whether the situation actually changes for the better with a modification remains to be seen. Even a possible better frequentation of the Otto-Dix-Center in the wake of the emerging Science Location East, in the area Reick – Strehlen – Gruna, is so far purely speculative. In addition, the example of O.D.C. clearly shows the limits of an exclusively growth-oriented system in which humans are considered as pure human capital. A space-oriented economy tailored to the needs of people could be an effective counter-concept to such developments.

Although a quick solution seems to be still a long way off, I would like to see an at least medium-term, sensible decision that is capable of contributing to a positive change in the location, in the spirit of the residents in Dresden-Reick.

Maik Müller
NPD-member of City District Council Dresden-Prohlis
JN-Chairman of Saxony


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