Seite auswählen

Wie jedes Jahr bedeutet auch der diesjährige 1. Mai für uns Junge Nationalisten das Ausschwärmen auf die Straßen dieses Landes, um unserem Anliegen einer Klassengrenzen überwindenden Volkssolidarität im Sinne eines Antikapitalismus von rechts Gehör zu verschaffen. Am Tag der Arbeit 2020 konnten wir uns nicht, wie es in der jüngeren deutschen Geschichte, aber im Besonderen auch in der Geschichte unserer Jugendbewegung zur Tradition geworden ist, zu einer Demonstration zusammenfinden.

Im Zuge des durch die Corona-Pandemie veranlasste Versammlungsverbot nutzten wir die Gelegenheit, uns bundesweit jeweils auf unser eigenes unmittelbares Umfeld zu konzentrieren. Gerade dies, so finden wir, unterstreicht die notwendigen Schlussfolgerungen aus dieser uns alle betreffenden Situation besonders gut:

Der globalistische, auf ewiges Wachstum ausgelegte Kapitalismus ist keine langfristige Lösung! In der Krise bewährt sich die Nation, Solidarität lässt sich nur auf lokaler Ebene nachhaltig sichern und hat ihre natürlichen Grenzen an den Grenzen unseres Landes.

Wie wichtig die Souveränität eines Staates gegenüber Machtkomplexen wie der EU oder der internationalen, nur materiell denkenden Finanzwelt ist, verstehen immer mehr unserer Nachbarländer und eine Renaissance des Nationalstaatgedankens ist dort klar zu erkennen. Wir müssen verhindern, den Irrweg des außer Kontrolle geratenen, die Völker unterdrückenden Kapitalismus erst verlassen zu wollen, wenn es schon zu spät ist! Durch nur wenige Wochen des relativen Stillstands, der durch COVID-19 veranlasst wurde, wurden weltweit bereits unzählige Existenzen vernichtet, während einzig und allein die Großkonzerne als die Gewinner des Augenblicks hervorgehen werden.

Die politischen Führer haben einmal mehr ihre Unfähigkeit bewiesen, ihre Kraft dem Wohle des eigenen Volkes zu widmen und Schaden von ihm zu wenden. Unser Wohlstand ist lediglich von der Gnade der internationalen Banken abhängig, von Stabilität kann keine Rede sein. Der einzelne Arbeiter ist in diesem menschenfeindlichen System nichts mehr wert. Die Lösung zeigt sich jedem nun klarer denn je:

Lasst uns solidarisch sein mit unseren unmittelbaren Nachbarn! Lasst uns auf lokale Qualität setzen, nicht auf vermeintlich billige,  durch Ausbeutung von Menschen und Natur entstandene, charakterlose Massenware vom anderen Ende der Welt! Lasst uns unsere Souveränität zurückfordern, damit wir dem Globalismus nicht hilflos ausgesetzt sind! Lasst uns das Eigene schätzen und so das Andere wahrhaft respektieren lernen!

Wir fordern deshalb den Übergang zu einer raumorientierten Volkswirtschaft, die allein jedem arbeitenden Deutschen langfristigen Wohlstand bieten kann und ihn nicht selbst nur als Ware sieht. Darum stand auch der 1. Mai 2020 für uns Junge Nationalisten ganz im Zeichen des volksnahen, antikapitalistischen Aktivismus, dafür waren wir heute unterwegs.

JN voran!

Quelle und weitere Bilder