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Im Dezember des vergangenen Jahres überbrachte ich einem zuvor durch die Spender gemeinsam ausgewählten Tierpark eine Sammelspende, bestehend aus reichlich Futtermitteln und anderer Utensilien. Die Übergabe, welche damals ganz bewusst im privaten Rahmen erfolgte, sorgt nun für Empörung und gipfelt in Falschdarstellungen und Anwürfen im ehemaligen SED-Sprachrohr Sächsische Zeitung. Aus gegebenem Anlass übernehme ich daher hier die über den Landesverband der NPD heute veröffentlichte Gegendarstellung:

Unter dem Titel „In die Falle getappt“ berichtet die „Sächsische Zeitung“ in ihrer Ausgabe vom 17. September in gewohnt reißerischer Weise über eine im Dezember des vergangenen Jahres überbrachte Sammelspende zugunsten eines regionalen sächsischen Tierparks. Die Übergabe derselben durch den, wie später bekannt wurde, Dresdner NPD-Aktivisten und JN-Landesvorsitzenden Maik Müller sorgt nun für aufgesetzte Empörung und macht, aus falsch verstandener politischer Korrektheit, die damals sehr willkommene Wohltat zu einem Akt der Unmöglichkeit.

Bereits am 1. September kommentierte deshalb derselbe Redakteur die Ereignisse unter der Überschrift »Das ist bösartig und dumm«. Ins Rollen gebracht hatten den Vorgang, der nun in besagten SZ-Artikeln mündete, bereits Ende des vergangenen Jahres Hasskommentare linker Schmierfinken auf der Facebook-Seite des Tierparks, nachdem dort ein Bild der Spendenübergabe veröffentlicht worden war.

Hier geht es zu den beiden erwähnten SZ-Artikeln und zu dem ursprünglichen Beitrag von Maik Müller:

https://heimat-im-herzen.info/frohe-weihnachten/

https://www.saechsische.de/plus/in-die-falle-getappt-5119073.html

https://www.saechsische.de/das-ist-boesartig-und-dumm-5119075.html

Die für das ehemalige SED-Blatt charakteristische Art und Weise der einseitigen Berichterstattung, die auch ein falsches Bild der Ereignisse zeichnet, gebietet daher die Notwendigkeit einer Klarstellung. Dazu der Betroffene, Maik Müller:

„Gegen die in den Beiträgen der Sächsischen Zeitung vom 1. sowie 17. September dieses Jahres erhobenen Vorwürfe und Falschdarstellungen verwahre ich mich auf das Schärfste. Die ebenda dargestellten Abläufe des Vorganges, als auch die Behauptung, das Ansinnen der besagten Spende sei unlauter gewesen, entsprechen in keinem Punkt der Realität. Dies betrifft auch den gegen mich gerichteten Vorwurf der Politisierung. Richtig ist, dass die Übergabe der Futtermittel in einem rein privaten Rahmen, sofern dies bei Menschen mit politischer Betätigung überhaupt möglich ist, erfolgte. Selbstverständlich berichtete ich darüber anschließend auch auf meiner persönlichen (!) Seite, heimat-im-herzen.info. Die Veröffentlichung erfolgte vor allem aus zwei Überlegungen heraus: Erstens, um mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln auf die Notlage des Tierparks hinzuweisen. Zweitens, um gegenüber denjenigen, welche sich an der Sammlung der Spenden beteiligten, eine größtmögliche Transparenz zu schaffen.

„Die Spende wurde erst durch Hasspostings linksmotivierter Unruhestifter bekannt und dadurch zum Politikum!“

Es ist ein Fakt, dass dieser unsägliche Vorgang erst durch die Hasspostings offensichtlich linksmotivierter Unruhestifter auf der Facebook-Plattform des Tierparkbetreibers entstand, in welchen die Annahme der durch `einen NPD-Politiker´ übergeben Spende kritisiert und aufgebauscht wurde.

Der Bitte nach Löschung der Bilder – zumindest in diesem Punkt stimmt die Darstellung der SZ mit der Realität überein – kam ich selbstverständlich umgehend nach, da ich mich leicht in die Lage des Betreibers versetzen konnte und diesem weiteren Ärger ersparen wollte. Selbst den Textbeitrag glich ich, um eine direkte Nennung des Ortes zu vermeiden, an. Mit dieser Selbstzensur jedoch waren sowohl mein Wollen, als auch meine tatsächlichen Möglichkeiten des Entgegenkommens ausgeschöpft. Dem offensichtlichen Versuch linker Demagogen, aufrechte und sozial engagierte Bürger aufgrund ihrer Parteizugehörigkeit oder anderer Umstände zu diskreditieren, gesellschaftlich zu ächten, mundtot zu machen und de facto zu Menschen zweiter Klasse zu erklären, stelle ich mich deutlich entgegen. Es ist tragisch und bedauerlich, dass sich der ansonsten so freigeistig gebende Betreiber des Tierparks von dem Gezeter und Geschrei eben jener Hetzer hat ins Bockshorn jagen lassen, welche uns einerseits dem Vorwurf der Diskriminierung aussetzen, andererseits jedoch Denk- und Meinungsverbote aussprechen und obendrein – frei nach Herbert ‘Grölemeyer’ – aufdiktieren wollen, wie eine Gesellschaft auszusehen habe. Wer sich durch derartige mediale Hetzjagden einschüchtern lässt, macht sich mitschuldig an der zunehmenden Verrohung der gesellschaftlichen Zustände in unserem Land und leistet damit jenen Kräften Vorschub, welche nach einer immer weiteren Einschränkung unserer Freiheit in allen erdenklichen Bereichen trachten. Es gibt für mich daher keinen Grund, mich meiner Parteizugehörigkeit, meiner politischen Tätigkeit, erst recht nicht meines sozialen und ehrenamtlichen Engagements zu schämen. Besonders Letzteres werde ich auch zukünftig weiter fortführen. Jetzt erst recht!“

Quelle: NPD Sachsen