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…, so das Motto der heutigen Kundgebung unseres Dresdner Kreisverbandes der NPD. Wie wichtig dieser Schutz ist, zeigte bereits seit Freitag die Beflaggung mit der Regenbogenfahne der Schwulen- und Lesbenbewegung vor der Semperoper und dem Kulturpalast. Heute soll sie auch vor dem Dresdner Rathaus wehen.

Der so genannte CSD, der heute in Dresden stattfindet und seinen Ursprung im ersten bekanntgewordenen Aufstand sexueller Minderheiten gegen Polizeiwillkür in der New Yorker Christopher Street verortet, hat mit diesem ursprünglichen, aus damaliger Sicht nachvollziehbaren Anliegen Nichts mehr gemein. Das machen ein Überangebot an entsprechenden Bars und Etablissements (nicht nur in Dresden), das permanente Vorhandensein in Rundfunk und Fernsehen, sowie das Faktum offen homosexueller Politiker auf allen Ebenen überdeutlich.

Es geht also schon längst nicht mehr um eine vorgebliche Besser- oder gar Gleichbehandlung sexueller Randgruppen aufgrund einer faktisch nicht mehr existenten Diskriminierung. Genderwahnsinn, die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare vor der traditionellen Familie oder das Adoptionsrecht für homosexuelle Paare machen stattdessen offenbar: Der CSD und die mit ihm verbundenen Bewegungen sind zu einem Hort extremistischer Propaganda verkommen, aus welchem Genderideologen mit Unterstützung der Politik zum Angriff auf das traditionelle Familienmodell aus Mutter, Vater und Kindern und damit zum Angriff auf unsere Gesellschaft aufrufen. Insbesondere die Grünen, die ihrer Verbindungen zur Pädophilenbewegung wegen immer wieder in die Schlagzeilen geraten, aber auch SPD, Linke, FDP und Andere machen sich, bewusst oder unbewusst, zum Steigbügelhalter dieser Kreise.

Wohin diese staatliche Propaganda für sexuelle Randgruppen führt und weshalb sie gestoppt werden muss, zeigen nicht nur die Frühsexualisierung an Kindertageseinrichtungen und Grundschulen, die Zerstörung unserer Sprache durch die Genderideologie oder der neue Gesetztesvorstoß der Grünen (Selbstbestimmungsgesetz), wonach Namensänderungen und die Berichtigung des Geschlechtseintrages „deutlich vereinfacht und lediglich vom Geschlechtsempfinden der Antragstellenden“ abhängig gemacht werden soll. Nicht ohne Grund gibt es heute bereits an fast jeder Hochschule Lehrstühle für „Genderstudien“, die den Studenten vermitteln, dass das Geschlecht nur ein soziales Konstrukt sei, das man sich aussuchen könne.

Die NPD lehnt Gender Mainstreaming als staatlich und gesellschaftliche „Querschnittsaufgabe“ ab und fordert die Beseitigung sämtlicher Lehrstühle für „Gender Studies“ an den Hochschulen. Denn das traditionelle und lebensrichtige Familienbild gerät im Zuge dieser für die Gesellschaft bedrohlichen Entwicklung immer stärker ins Hintertreffen. Höhere Belastungen bei Essensgeld und Betreuungsbeiträgen, ein chronischer Mangel an Fachpersonal und Plätzen in der Kinderbetreuung, steigender finanzieller Druck und viele weitere soziale Ungerechtigkeiten gegenüber Familien lassen den Geburtenrückgang weiter ansteigen. Die aktuelle Statistik weist lediglich nur noch 1,54 Kinder je Frau aus. Wer dennoch die Entscheidung für mehr Kinder trifft, läuft stattdessen mittlerweile Gefahr, als asozial und arbeitsscheu diffamiert und gesellschaftlich geächtet zu werden.

Wir Nationaldemokraten fordern daher schon längst eine Stärkung der traditionellen Familie! Die auf Dauer angelegte Lebensgemeinschaft zwischen Mann und Frau ist zugleich die einzige Familienform, die von staatlicher Seite des besonderen Schutzes und Förderung bedarf, da nur in ihr Kinder geboren werden können. Der Staat ist nicht dazu da, diverse Formen des partnerschaftlichen Zusammenlebens oder der Sexualität zu fördern, sondern dazu, die natürlichen Lebensgrundlagen des Volkes zu fördern und zu schützen.

Die NPD fordert daher die Rückabwicklung des „Gesetzes zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts“ und darüber hinaus eine gesetzliche Klarstellung, dass die Ehe im Sinne von Artikel 6 Grundgesetz als Lebensgemeinschaft von Mann und Frau aufzufassen ist.

Ganz nebenbei stellte der NPD Landesverband Sachsen seine Kampagnen- und Mobilisierungsfähigkeit an diesem Tag, dem 5. September 2020, dadurch unter Beweis, dass nach der kleinen Kundgebung am Vormittag am Nachmittag das große Sommerfest der sächsischen NPD in Riesa sich anschloss.

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